
Knackig frisch, farbenfroh und gesund: In vielfältigen Formen und Farben hat sich der kalorienarme Vitaminspender einen Spitzenplatz auf deutschen Tellern erobert. Mehr als 128 Millionen Kilogramm kamen allein 2009 aus den niederländischen Anbaugebieten. Seit über 50 Jahren wird die ursprünglich subtropische Paprika in Holland angebaut. Inzwischen haben die niederländischen Experten ein breites Spektrum an Sorten, Farben und Geschmacksrichtungen kultiviert. Die grüne Variante entfaltet ihr würziges Aroma in warmen Gerichten. Die rote Paprika, süß und mild, eignet sich hervorragend für Salate, Pfannengerichte oder einfach Pur. Besonders reich an Vitamin C ist das orange Fruchtgemüse, das bis zu drei Mal mehr davon enthalten kann als eine Apfelsine.
Der hohe Gehalt an Mineralstoffen und den Vitaminen C, B1, B2 und E macht auch alle anderen Paprika-Sorten zu einem gesundheitsfördernden Nahrungsmittel: Der Verzehr einer halben roten, gelben oder orangen Paprika deckt 65 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E und den gesamten Vitamin C-Bedarf. Dank des naturnahen Unterglasanbaus in den Niederlanden ist seine Saison recht lang: Von März bis in den November hinein können Paprika geerntet werden – allein 370 Millionen Kilogramm im Jahr 2009.
Neben den vertrauten Blockpaprika findet sich hier auch eine Reihe neuer Sorten wie die fruchtig-süße Spitzpaprika oder die kleine Mini-Paprika, die sich gefüllt zum Beispiel hervorragend als Fingerfood eignet. Andere Minisorten, die nun auch den deutschen Markt erobern, zeichnen sich durch einen hohen Zuckergehalt aus oder lassen sich dank ihrer dünnen Fruchtwand besonders gut grillen: Sie sind gar, bevor die Haut verbrennt.