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Exklusive Informationen für Sie von Paprikagärtner Wim: 1.Die orange Paprika hat dreimal so viel Vitamin C wie eine Apfelsine und ist beim Vitamin C-Gehalt die Nummer 1 unter den Paprika. 2.Der Verzehr einer halben roten, gelben oder orangen Paprika deckt 65 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E und den gesamten Vitamin C-Bedarf eines Erwachsenen. 3.Als Lieferant der Vitamine C, B1, B2 und E sowie von Mineralstoffen ist Paprika nicht nur gut für das Immunsystem, sondern vermindert auch das Risiko, an Krebs, Alzheimer oder Herzinfarkt zu erkranken. |
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Informiert Sie 14-täglich über die Grundprinzipien des Gewächshausanbaus von Paprika, Gurke, Aubergine und Tomate.
In dieser Ausgabe erfahren Sie am Beispiel der orangen Paprika, wie die Gärtner nach dem Prinzip des natürlichen Anbaus eine optimale Umgebung für das Fruchtgemüse schaffen.
Wim Hermans Leidenschaft ist Paprika. Aber nicht irgendeine: Sein Herz schlägt für die orange Paprika und die ist gleichzeitig auch sein Spezialgebiet, denn Wim ist einer von 20 holländischen Paprika-Gärtnern, die sich auf orange Paprika spezialisiert haben. "Diese Paprika ist nicht nur besonders lecker, sondern auch besonders gesund!", schwärmt er. Und da hat er Recht: Mit dreimal so viel Vitamin C wie eine Apfelsine ist die orange Paprika beim Vitamin C-Gehalt die Nummer 1 unter den Paprika.

Damit die Gemüsepflanzen bestens gedeihen, schafft Wim ein ideales Biotop für sie. Was ist wichtig, um gute Paprika zu erzeugen? Auf den Punkt gebracht: „Man muss die Natur so gut wie möglich nachahmen", erläutert Wim. Natürlichkeit ist eines der 7 Prinzipien, nach denen holländisches Fruchtgemüse erzeugt wird: Klima, Wasserversorgung, Licht, biologischer Pflanzenschutz und Bestäubung über Hummeln sind der Natur nachempfunden und bieten die besten Bedingungen für ein aromatisches und hochwertiges Produkt.

Holländische Gemüsegärtner, so auch Wim Hermanns, arbeiten in der Regel ohne künstliche Mittel bei der Pflanzenpflege: „Biologischer Pflanzenschutz ist ein perfektes Mittel, um die Pflanzen gesund zu halten. Dabei gilt: Je früher ein möglicher Schädlingsbefall von uns Gärtnern bemerkt wird, desto gezielter können wir mit Nützlingen dagegen vorgehen. Das ist nicht nur für gut für die Pflanzen: Vor allem ist uns wichtig, dass sich der Verbraucher absolut darauf verlassen kann, völlig unbedenkliche Paprika zu genießen", erklärt Wim Hermans.

Täglich inspiziert Wim Hermans seine Paprikapflanzen. Er untersucht auch die Früchte ganz genau – mitsamt ihrem Stiel. Er erklärt, dass man an diesem sehr gut ablesen kann, ob die Pflanze gesund ist. Ist der Stiel grün und frisch, dann ist alles in Ordnung. Außerdem kann der Stiel sogar als Herkunftslabel dienen: Holländische Paprika werden mit dem frischen, knackigen Stiel geerntet. Sind Paprika dagegen nicht gesund gewesen, wird der Stiel oft entfernt, so dass sie ohne ihn im Laden liegen. Und noch ein weiteres Kriterium spricht für holländisches Fruchtgemüse: Es wird streng nach den Vorschriften der Qualitätssicherungs-Systeme QS und GlobalGAP angebaut.
Damit das Fruchtgemüse gut schmeckt, ist es wichtig, dass es genug Zeit zum Reifen hat und erst dann geerntet wird, wenn es ganz reif ist. Wim greift nach einer fast orangen Paprika: „In etwa einer Woche kann diese Paprika geerntet werden." Viele Sonnenstunden im gemäßigten Klima unseres Nachbarlandes und die passenden Temperaturen kurbeln den Reifeprozess der Paprika an. „In zehn Tagen werden diese Paprika noch ausreichend Zeit gehabt haben, Licht und Sonne zu tanken, Nährstoffe zu speichern und ihr natürliches Aroma zu entfalten", erklärt der passionierte Paprikabauer.
Mehr Informationen auch auf www.colourfultaste.de