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„Mein Vater hat immer gesagt: ‚Als Gärtner sind wir verantwortlich für die Sicherheit unserer Produkte. Das oberste Prinzip ist, dass sich der Verbraucher auf uns verlassen können muss.“ Jan Willem Vedder, uberginengärtner
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Exklusive Ratschläge für Sie von den Auberginengärtnern Jan Willem und Arjan:

1. Aufgrund ihres Ursprungs in den mittelamerikanischen Tropen gedeiht die Aubergine am besten bei konstanten Temperaturen zwischen 25 und 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit. 20°C sollten beim Auberginenanbau keinesfalls unterschritten werden.

2. Auberginen sollten man nicht roh verzehren, sondern vorher blanchieren.

3. Eine Aubergine reift etwa 80 Tage bis zur Ernte. Reife Früchte erkennen Sie daran, dass die Aubergine bei Druck leicht nachgibt und glänzt. Auch nach der Ernte reifen Auberginen noch nach. Bekommt das Fruc.

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Informiert Sie 14-täglich über die Grundprinzipien des Gewächshausanbaus von Paprika, Gurke, Aubergine und Tomate.
In dieser Ausgabe erfahren Sie am Beispiel der Aubergine, von welchen Kriterien die Lebensmittelsicherheit des Fruchtgemüses abhängt und was sie zu einem
problemlosen Genuss macht.

Auf Nummer sicher – Vedder'sche Auberginen sind gesund und lecker

Ein Leben ohne Auberginen kann sich der niederländische Auberginengärtner Jan Willem gar nicht vorstellen. „Wir sorgen rund um die Uhr für unsere Pflanzen und ihre Gesundheit", erzählt er, während er nach seinem blauen Schneidewerkzeug mit seinen Initialien greift. Betrachtet man den Bedarf an Auberginen genauer, dann muss das wohl auch so sein: 46 Millionen Kilogramm pro Saison ist der gesamtniederländische Ernteertrag. Allein davon gehen rund 230 Millionen einzelne Auberginen nach Deutschland – fast jede dritte hierzulande ist aus Holland.

Biologischer Pflanzenschutz macht's möglich

„Ein wichtiges Prinzip im Auberginenanbau ist die Lebensmittelsicherheit. Das haben wir bereits von unserem Vater übernommen", erzählt Jan Willem Vedder. Er nimmt ein Auberginenpflanzenblatt genauer unter die Lupe: „Zum Beispiel damals, als wir Probleme mit der weißen Fliege hatten, wusste unser Vater genau, dass Schlupfwespen dagegen helfen." Wie Jan Willem setzen auch alle anderen holländischen Fruchtgemüsegärtner ganz auf biologische Schädlingsbekämpfung. Als Vorreiter im biologischen Pflanzenschutz beliefern die Niederlande inzwischen auch viele andere Länder mit ihren Nützlings-Konzepten.

Natur pur – tierische Helfer im Auberginenanbau

Die Bestäubung der Pflanzen funktioniert ebenfalls auf ganz natürliche Weise: Zu den arbeitsamsten Helfern von Jan Willem Vedder zählen nämlich Hunderte von Hummeln, die das übernehmen. Dabei arbeitet der holländische Gemüsegärtner eng mit Markus Huurman von Koppert Biological Systems zusammen. Das ist ein auf biologischen Pflanzenschutz und natürlichen Anbau spezialisiertes Unternehmen. „Unser gemeinsames Ziel mit den Gärtnern ist es, in den Gewächshäusern ein Biotop zu schaffen, das die natürlichen Möglichkeiten ausschöpft: So können wir auf den Einsatz künstlicher Mittel verzichten", erläutert Markus Huurman.

Holland-Gemüse weit vorn bei Lebensmittelsicherheit

Basis der Gemüseerzeugung im holländischen Gewächshausanbau sind die internationalen Qualitätssicherungs-Systeme QS und GlobalGAP. Diese gewährleisten maximale Sicherheit und lückenlose Rückverfolgbarkeit. „Wir dokumentieren alle Vorgänge ganz genau. Es gibt beispielsweise Checklisten über die Wasserqualität oder über den Zustand der Pflanzen sowie genaue Hygienevorschriften, die protokolliert werden", erklärt Jan Willem. Durch umfassende Dokumentation kann z. B. die Herkunft jeder einzelnen Aubergine im Supermarkt innerhalb der Kette in bis zu vier Stunden zurückverfolgt werden.

Mehr Informationen auch auf www.colourfultaste.de