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Exklusive Ratschläge für Sie von den Auberginengärtnern Ton: 1. Die Tomate ist ein ursprünglich sub-tropisches Fruchtgemüse, deshalb mag sie gemäßigtes Klima. Die beste Wachstumstemperatur im Gewächshaus liegt zwischen 15 und 25 Grad Celsius. 2. Die Bodensorte hat keinen Einfluss auf den Tomaten-Geschmack. Fügen Sie Ihren Tomatenpflanzen salzige Nährstoffe zu – je salziger, desto süßer wird die Frucht 3. Der Zeitpunkt der Ernte macht sich geschmacklich bemerkbar. Die Tomate braucht viel Sonnenlicht und Zeit, um zu reifen. Je röter die Früchte an der Tomatenpflanze sind, desto reifer sind sie. Zu früh geerntete Tomaten verändern sich zwar noch farblich und werden dunkler, geschmacklich bleiben sie jedoch unreif. |
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Informiert Sie 14-täglich über die Grundprinzipien des Gewächshausanbaus von Paprika, Gurke, Aubergine und Tomate.
In dieser Ausgabe erfahren Sie am Beispiel der Holland-Tomate, von welchen Kriterien der unverwechselbare volle Geschmack unseres Fruchtgemüses abhängt.
Rot, saftig, aromatisch – die Holland-Tomate bereitet unserem Gaumen so manche süße Freude. Die holländische Tomate gilt bei deutschen Konsumenten längst nicht mehr als fades Gemüse, sondern als geschmackvoller und gesunder Gaumenschmaus. Rund 329 Millionen Kilogramm der leckeren holländischen Tomaten werden jedes Jahr nach Deutschland exportiert – das sind über 3,3 Milliarden einzelne Tomaten!

Voller satter Geschmack ist allerdings kein Zufall. „Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass die Wahl der Tomatensorte entscheidend dazu beiträgt, ob sie eher süß oder säuerlich pikant schmeckt“, erklärt Tomaten-Gärtner Ton Janssen. Weitere Faktoren für die geschmackliche Qualität einer Tomate sind Licht, gemäßigte Temperaturen und die richtige Zufuhr von Nährstoffen.
Seit über 15 Jahren baut Fruchtgemüse-Gärtner Ton Janssen auf rund drei Hektar die besonders aromatische und hochwertige Tomatensorte Campari der Marke Tasty Tom an. Janssens Tomaten weisen einen hohen Brixwert auf, der den Süßegehalt einer Frucht angibt. Die Tomaten haben einen Wert zwischen sieben und acht Brix auf der Süße-Skala und sind somit süßer als so manche Erdbeere, die häufig einen Wert von vergleichsweise nur sechs hat.

Ton Janssen kauft sein Saatgut vom holländischen Saatgutunternehmen Enza Zaden. Die beliebte Tomatensorte Campari ist übrigens in enger Zusammenarbeit zwischen Ton Janssen und Enza Zaden entwickelt worden. Chris Groot, Marketing Projekt Manager bei Enza Zaden, erzählt: „Die intensive Kooperation mit den Gemüsegärtnern ist uns sehr wichtig. Das Ergebnis ist ein breites und hochwertiges Sortenspektrum von Tomaten und Gemüse, das vorzüglich auf die geschmacklichen Bedürfnisse der Verbraucher abgestimmt ist.“
Prall und rot: Gärtner Ton Janssen weiß genau, wann er seine populäre Tomatensorte ernten kann. Wird eine Tomate erstmal von der Pflanze getrennt, dunkeln die Tomaten zwar noch in ihrer Farbe nach, geschmacklich werden sie jedoch nicht „reifer“. Innerhalb von 50 Tagen reifen Janssens Tomaten an der Rispe von oben nach unten – genügend Zeit und Ruhe, um ihr volles Aroma zu erlangen. Knallrot und voller Geschmack werden die Tomatenrispen dann sorgfältig per Hand abgeerntet.

In den Niederlanden werden etwa 60 verschiedene Tomatensorten angebaut. Jede variiert im Geschmack und in ihrer Verwendungsmöglichkeit. Kleine Tomaten eignen sich beispielsweise hervorragend für den Salat oder als Snack für zwischendurch. Große Sorten dagegen entfalten ihr volles Aroma in warmen Speisen.
Fernsehkoch Rainer Sass nutzt die Vielfalt der Tomaten ganz gezielt in seiner Küche: „Holland-Tomaten haben inzwischen eine ausgezeichnete Qualität, zum Beispiel Tasty Tom-Tomaten sind einfach klasse. Große Fleischtomaten lassen sich hervorragend überbacken oder braten. Strauchtomaten nutze ich zum Beispiel für einen leckeren Caprese-Salat mit Mozzarella und Basilikum oder einfach als Brotbelag.“
Jede holländische Tomatensorte enthält viel Vitamin C, B1, B2 und B6 sowie Kalium, Phosphor und Magnesium. Der Wirkstoff Lykopen in Tomaten beugt zusätzlich als starkes Antioxidant Krebs sowie Herz- und Gefäßerkrankungen vor.
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